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Die Partnerschaft zwischen Norwegian Cruise Line (NCL), TAP Air Portugal und LUGGit führt einen Remote-Check-in-Service für Kreuzfahrtpassagiere in Lissabon ein. Dieses Pilotprogramm testete einen integrierten Gepäck-Workflow von der Kreuzfahrt zum Flug unter realen Einsatzbedingungen. Diese Zusammenarbeit ermöglichte es Reisenden, von ihrer Kreuzfahrt auszusteigen und ihr Gepäck von LUGGit abholen, transportieren und in ihren TAP-Flug einchecken zu lassen. Durch die Beseitigung der Gepäcklogistik aus der Passagierreise vermeidet der Service Warteschlangen am Terminal und verbessert das Erlebnis nach der Kreuzfahrt. Dieses Betriebsmodell zeigt, wie branchenübergreifende Partnerschaften komplexe Reiseengpässe lösen können. Während der Pilotaktivierung wurden 188 Passagiere und 221 Gepäckstücke abgefertigt und das Gepäck über 32 verschiedene TAP-Flüge ab Lissabon koordiniert, wobei es keine Verluste oder Beschädigungen gab, was die betriebliche Zuverlässigkeit des Service bestätigte.
Von Bord eines Kreuzfahrtschiffes zu gehen sollte sich wie das große Finale eines Urlaubs anfühlen, doch für viele markiert es den Beginn einer zermürbenden logistischen Herausforderung. Der Übergang von einem Kreuzfahrtschiff zu einem Nachmittagsflug führt oft zu einem stressigen Logistik-Marathon für die Passagiere. Für viele verflüchtigt sich die Urlaubsstimmung in dem Moment, in dem sie am frühen Morgen von Bord gehen.
Passagiere haben häufig eine Lücke von sechs bis acht Stunden bis zu ihrem Abflug. Während dieser Zeit sind Reisende oft durch schweres Gepäck und die Unsicherheit über Aufbewahrungsmöglichkeiten belastet.
In Lissabon wird dieses Problem durch die Kopfsteinpflasterstraßen und Hügel der Stadt noch verstärkt, die das "Schleppen von Taschen" zu einem Café oder Museum nahezu unmöglich machen. Passagiere sind oft gezwungen, zwischen stundenlangem Warten in einem überfüllten Flughafenterminal oder der Bezahlung mehrerer Taxis zu wählen, nur um Taschen zwischen dem Hafen, einem Schließfach und schließlich dem Flughafen zu bewegen. Diese "Schwebezeit" hindert Passagiere daran, die lokale Stadt zu genießen, und verwandelt ihren letzten Tag in eine lästige Pflicht.
Kreuzfahrt-zu-Flug-Transfers scheitern aufgrund fragmentierter Eigentumsverhältnisse und nicht aufeinander abgestimmter Zeitpläne zwischen Kreuzfahrtgesellschaften, Fluggesellschaften und Bodentransporten. Schiffe legen bis 9:00 Uhr morgens an, aber der Check-in für Flüge öffnet oft erst um 13:00 Uhr, sodass eine vierstündige Lücke entsteht, in der keine klare Verantwortung für das Gepäck besteht. Traditionell übernimmt keine einzelne Einheit die Verantwortung für das Gepäck während dieser Lücke.
Die Partnerschaft NCL × TAP × LUGGit etablierte eine einheitliche Logistikkette, um die Gepäckabfertigung vom Hafen zum Flugziel zu automatisieren. Der Pilotversuch wurde am 10. November gestartet und lief unter Live-Bedingungen, wobei Hunderte von Gepäckbewegungen über mehrere Flugpläne hinweg koordiniert wurden. Diese Zusammenarbeit wurde entwickelt, um die operative, rechtliche und technische Machbarkeit eines vollständig integrierten Kreuzfahrt-zu-Flug-Gepäckservices in Lissabon zu validieren.
Der Pilot führte einen Remote-Gepäck-Check-in-Service ein, der es Passagieren ermöglichte, die Kreuzfahrt zu verlassen, ohne sich um ihr Gepäck kümmern zu müssen, während gleichzeitig die Verfahren der Fluggesellschaft und des Flughafens eingehalten wurden. Am Kreuzfahrtterminal von Lissabon betraten nur vorab validierte Gäste den Prozess, wo Identitätskontrollen und Flugzeitaufkleber halfen, das Gepäck nach Abfluggruppen zu organisieren.
Nach der Validierung wurden die Taschen etikettiert, gewogen und mit den Fluggesellschaftslimits abgeglichen. Das Gepäck wurde dann nach Flugwellen gruppiert und entsprechend den Abflugzeiten in Fahrzeuge verladen. Die Transporter fuhren erst los, nachdem endgültige Kontrollen bestätigt hatten, dass alle Passagiere in jeder Gruppe abgefertigt worden waren.
Bei der Ankunft am Flughafen von Lissabon wurde das Gepäck unter Koordination vor Ort übergeben und in das Check-in-System der Fluggesellschaft eingegeben, wodurch eine sichere Sorgerechtskette vom Hafen zum Flugzeug gewährleistet wurde.
1. Ausschiffung: Die Passagiere verlassen das NCL-Schiff und gelangen zum Remote-Gepäck-Check-in-Bereich.
2. Abholung & Validierung: Die Taschen werden abgeholt, etikettiert und mit den Flugdaten abgeglichen.
3. Remote Check-in: Das Gepäck wird für den TAP-Flug ohne Gepäckabgabe am Flughafen abgefertigt.
4. Transport: Die Taschen werden in geplanten Wellen zum Flughafen transportiert.
5. Wiedervereinigung: Die Passagiere gehen direkt zu ihrem Gate; das Gepäck kommt am endgültigen Zielort an.
Diese Partnerschaft gab Reisenden einen vollen Urlaubstag zurück, indem sie ihnen die völlige Freiheit von physischem Gepäck ermöglichte. Passagiere berichteten von einer deutlichen Stressreduzierung, da sie keine schweren Taschen mehr in überfüllten Stadtzentren handhaben mussten.
Durch die Nutzung des LUGGit-Services konnten Reisende die historischen Viertel von Lissabon erkunden oder eine letzte Mahlzeit genießen, ohne Gepäck schleppen zu müssen. LUGGit hat eine 5-Sterne-Bewertung, was den hohen Wert widerspiegelt, den die Passagiere auf diese „gepäckfreie“ Freiheit legen. Wie ein Erfahrungsbericht feststellt:
„Es ist sehr bequem, wir müssen uns keine Sorgen um unser Gepäck machen, es geht direkt zum Flughafen, und ich denke, das sollte man immer haben. Ich fand den kostenlosen Service toll.“
Dieses Modell reduziert die Terminalüberlastung und verbessert die Gästezufriedenheitswerte für alle teilnehmenden Partner. Für Kreuzfahrt- und Fluggesellschaften fungiert der Service als unsichtbares Infrastruktur-Upgrade.
Für Kreuzfahrtanbieter (NCL):
Reduziert die Terminalüberlastung während der Ausschiffung und verbessert die Bewertungen nach der Kreuzfahrt.
Für Fluggesellschaften (TAP):
Verteilt die Gepäckankunftszeiten am Flughafen und verhindert so „Spitzenzeiten“, die das Check-in-Personal überlasten.
Für DMCs & Reisebüros:
Fügt Paketen eine Premium-„White-Glove“-Ebene hinzu, ohne die interne Mitarbeiterzahl zu erhöhen.
Während des Pilotprojekts hat LUGGit 221 aufgegebene Gepäckstücke über 32 verschiedene Flüge mit null verlorenem oder beschädigtem Gepäck abgefertigt, was die Zuverlässigkeit des Remote-Gepäck-Check-in-Modells unter realen Betriebsbedingungen unterstreicht.
Durch die Integration der Technologie von LUGGit demonstrierten diese Marken ihr Engagement für einen „End-to-End“-Service und gingen vom Verkauf einzelner Reiseabschnitte zum Design eines kompletten, reibungslosen Erlebnisses über. Der Pilotversuch bestätigte, dass die Remote-Gepäckabfertigung innerhalb der bestehenden Sicherheits- und Compliance-Rahmenbedingungen für die Luftfahrt und Kreuzfahrt durchgeführt werden kann.
Der Erfolg dieser Partnerschaft beweist, dass Gepäck eher als Hintergrunddienstleistung denn als Belastung für den Passagier behandelt werden sollte. Mit zunehmendem Reiseaufkommen beweist das LUGGit-Modell, dass gepäckfreie Reisen eine skalierbare Lösung für globale Drehkreuze sind. Diese Integration deutet auf eine Zukunft hin, in der „gepäckfrei“ der Standard für multimodale Reisen ist.
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